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Die Mieten in Zürich haben sich fast verdoppelt:

+85%

Quelle: Mittlerer Preis einer 3-Zimmerwohnung (80m2), auf Datengrundlage des Index Angebotsmieten Stadt Zürich (Wüest und Partner)

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Wohnen in Zürich wird immer teurer. In den letzten 20 Jahren haben sich die Mieten fast verdoppelt. Wohnungen für 5'700 CHF an der Europaallee zeigen, in welche Richtung sich das Wohnungsangebot bewegt. Geht diese Entwicklung ungebremst weiter, ist Zürich bald nur noch für die Banken- und Software-Elite bezahlbar.

Die Mietenden zahlen jedes Jahr 14 Milliarden zu viel

Vergleich Mieten gemeinnütziger und privater Wohnungen

Quelle: BFS, BWO, Raiffeisen Investment Office

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Jacqueline Badran

«Eine Studie der Raiffeisen Bank zeigt, dass der Trend in die komplett falsche Richtung geht: Eigentlich müssten die Mieten wegen der rekordtiefen Zinsen seit Jahren sinken (Mieten sind an den Hypothekarzins gekoppelt). Sie sind aber rund 40% höher als gesetzlich vorgegeben. Das sind satte 14 Milliarden Franken, die den Mietenden Jahr für Jahr zu viel aus der Tasche gezogen werden.»

Jacqueline Badran
Nationalrätin SP

Immokonzerne dominieren die ganze Stadt

Immobilienkonzerne*

Genossenschaften und öffentliche Hand

Entwicklung des Anteils von öffentlicher Hand und Genossenschaften (in rot) und Immobilienkonzernen, Pensionskassen, Anlagestiftungen (in blau)* am Wohnungsmarkt.
Quelle: Statistik Stadt Zürich

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Dass die Wohnungsmieten in den letzten Jahren trotz rekordtiefer Zinsen immer teurer wurden, ist kein Zufall. Immer mehr Immobilienkonzerne und institutionelle Anleger kaufen in Zürich Land und Wohnungen auf. So bringen sie einen immer grösseren Anteil der Wohnungen unter ihre Kontrolle und bereichern sich mit illegal übersetzten Mieten auf Kosten der Bevölkerung. Und das passiert, obwohl die Stimmbevölkerung 2011 einer Initiative der SP mit 76% zugestimmt hat, wonach der Anteil an gemeinnützigen Wohnungen in der Stadt Zürich auf mindestens 33% steigen soll.

Aktionäre profitieren von der Miet-Abzocke:

Aktienkurse von Allreal, PSP und mobimo indexiert am Stand vom August 2009.
Quelle: SWX SIX Swiss Exchange

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Das Auspressen der Zürcher Wohnungs- und Geschäftsmieten zahlt sich aus: Die Aktienkurse der grossen Immobilienkonzerne Allreal, PSP und mobimo sind trotz Finanzkrise kräftig gestiegen. Die Mieter:innen und das Gewerbe zahlen die Boni der Manager und die Dividenden der Aktionäre. Und die Zürcher Steuerzahlenden finanzieren die kräftigen Wertsteigerungen der Immobilien durch staatliche Infrastruktur-Investitionen.

FDP und SVP planen im Bundeshaus noch höhere Mieten

Die rechtskonservativen Parteien wollen ihren Freunden in den Verwaltungsräten der Immobilienkonzerne noch höhere Renditen zuschaufeln. Auf ihre Forderungen berät das Parlament nun verschiedene Gesetzesänderungen, die die Rechte der Mieter:innen weiter einschränken und noch krassere Mietsteigerungen erlauben.

Albert Leiser

Albert Leiser (FDP)
Als ehem. Verwaltungsrat von Allreal erhielt Leiser 80'000 CHF pro Jahr

Peter Spuhler

Peter Spuhler (SVP)
Verwaltungsrat von Allreal
Vergütung: 80'000 CHF

Georges Theiler

Georges Theiler (FDP)
Als ehem. Verwaltungsrat von mobimo erhielt Theiler 361'000 CHF pro Jahr

Wie können wir die Mietexplosion stoppen?

Um die Mietexplosion langfristig zu stoppen, gibt es nur einen Weg: Die Wohnungen müssen dem Renditemarkt und der Spekulation entzogen werden! Wohnungen von Genossenschaften und der Stadt werden zur Kostenmiete vermietet (gemeinnützig). Das heisst, dass die Bewohner:innen mit ihrer Miete nur die Kosten von Land, Bau und Unterhalt bezahlen und keinem Immobilienkonzern noch den Gewinn finanzieren. Darum sind gemeinnützige Wohnungen im Durchschnitt um mindestens 25 % günstiger als die von renditeorientierten Vermieter:innen. Je mehr gemeinnützige Wohnungen, desto tiefer sind die Mieten.

Vergleich Mieten gemeinnütziger und privater Wohnungen
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Quelle: Mittlere Mietpreise 2011-2015 nach Eigentumsgruppe Stadt Zürich, auf der Grundlage vom Jahrbuch der Stadt Zürich

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Was macht die SP, um mehr bezahlbare Wohnungen zu ermöglichen?

Es braucht jetzt entschiedenes Handeln, sonst gehört bis 2050 jede zweite Wohnung in der Stadt Zürich einem Immobilienkonzern – und die Mieten steigen weiter. Das dürfen wir auf keinen Fall zulassen!

Die SP sorgt darum dafür, dass Immobilienkonzernen und dubiose Immobilien-AGs wieder aus Zürich zurückgedrängt werden und in den nächsten Jahren endlich mehr bezahlbare Wohnungen entstehen, wie sie die Stimmbevölkerung immer wieder verlangt hat:

  1. Die Stadt muss jedes Jahr 500 Wohnungen kaufen und so dem Renditemarkt entziehen
    Wir dürfen den Wohnungsmarkt nicht den Immobilienkonzernen überlassen. Darum kämpft die SP dafür, dass die Stadt viel mehr Land und Wohnungen kauft und bezahlbar vermietet. Dank der SP hat der Stadtrat neu die Kompetenz, durch den Kauf von Häusern die steigenden Mieten zu bekämpfen.

  2. Immobilienkonzerne verpflichten, günstige Wohnungen zur Verfügung zu stellen
    Wenn Immobilienkonzerne zusätzliche Wohnungen realisieren, sollen sie auch bezahlbare Wohnungen zur Verfügung stellen müssen. Was die SP vor Jahren mit einer kantonalen Initiative angestossen hat, können wir jetzt endlich in der Stadt umsetzen. Es wird in den nächsten vier Jahren aber noch stärkere Eingriffe brauchen, um die Mietexplosion bei den Immobilienkonzernen zu stoppen.

  3. Städtische Wohnbaustiftungen und Genossenschaften stärken
    Damit neben der Stadt auch die städtischen Stiftungen und die Genossenschaften mehr Land kaufen und bezahlbaren Wohnraum schaffen können, müssen sie von der Stadt finanziell noch stärker unterstützt werden. Die SP sorgt dafür, dass das Eigenkapital der gemeinnützigen Stiftung PWG und der Stiftung für Alterswohnungen (SAW) mit je 100 Millionen erhöht wird.

Unterstützen Sie uns beim Kampf für mehr bezahlbare Wohnungen!

Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass nicht bald die halbe Stadt den Immobilienkonzernen gehört:

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