WohnSchutz-Initiative
Wer heute im Kanton Zürich eine Wohnung sucht, zahlt rund 50 Prozent mehr als noch vor 25 Jahren. Diese Entwicklung müssen wir stoppen. Mit der kantonalen Wohnschutz-Initiative schaffen wir eine wichtige Grundlage dafür, dass die Mietpreise nach Renovationen oder Ersatzneubauten nicht ins Unermessliche steigen.

Gab es früher vor allem in Zürich Leerkündigungen, ist die Kündigungswelle längst im ganzen Kanton angekommen. Selbst Mehrfamilienhäuser aus den 2000er-Jahren werden zur Steigerung der Rendite abgerissen. Unzählige alteingesessene Anwohnerinnen und Anwohner verlieren so ihr Zuhause.
Mit der Wohnschutz-Initiative haben wir ein griffiges Instrument, um die Bevölkerung vor Massenkündigungen und missbräuchlichen Mietzinsen besser zu schützen.
👉 JA zur Wohnschutz-Initiative
👉 NEIN zum Gegenvorschlag
Was fordert die Initiative?
Die Wohnschutz-Initiative schafft für die Gemeinden im Kanton Zürich neue Instrumente, um gegen Leerkündigungen vorzugehen. Sie überlässt es den Gemeinden bzw. deren Stimmbevölkerung, ob und welche Massnahmen sie bei Bedarf vornehmen möchten. Das ermöglicht Lösungen, die auf die lokalen Gegebenheiten zugeschnitten sind.
Folgende Massnahmen können Gemeinden einführen:
- Wenn Liegenschaften saniert werden, sollen Mieten nicht mehr übermässig erhöht werden.
- Wenn Wohnungen abgerissen werden, sollen Eigentümer:innen eine vergleichbare Zahl von bezahlbaren Wohnungen erstellen.
So werden unnötige Abrisse und Sanierungen weniger attraktiv. Und für Hausbesitzer:innen wird es wieder interessanter, sorgsam mit ihren Liegenschaften und ihren langjährigen Mieter:innen umzugehen.
Jetzt Spenden für die Wohnschutz-Initiative!
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