Mehr bezahlbahre Wohnungen in Wädenswil
Auch in Wädenswil wird das Wohnen immer teurer. Neun von zehn Teilnehmende der SP-Wohnumfrage im Oktober 2025 empfinden den Wohnraum in Wädenswil als zu teuer und gegen die Hälfte hat Angst davor, ihre Wohnung nach einer Sanierung und anschliessender Mietzinserhöhung zu verlieren. Die SP Wädenswil hat deshalb eine Initiative lanciert, die den Anteil gemeinnütziger Wohnungen in Wädenswil bis 2050 auf mindestens 15% erhöhen will.

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Ziel der Initiative ist es, den Anteil an Wohnungen im Eigentum von gemeinnützigen Wohnbauträgern – wie Genossenschaften, die nach dem Prinzip der Kostenmiete arbeiten – bis 2050 auf mindestens 15 % aller Mietwohnungen in Wädenswil zu erhöhen. Selbstgenutztes Wohneigentum bleibt von dieser Berechnung ausgenommen. Der Stadtrat ist verpflichtet, dem Gemeinderat alle zwei Jahre über die Entwicklung Bericht zu erstatten.

Wieso eine Initiative?
Wädenswil soll eine attraktive Wohn- und Gewerbestadt für die gesamte Bevölkerung sein. Wohnungen nach dem Prinzip der Kostenmiete, wie sie von Baugenossenschaften, der Stadt und anderen gemeinnützigen Trägern angeboten werden, sind deutlich günstiger als vergleichbare Objekte auf dem freien Markt. Deshalb sollen sie gefördert werden, damit Wohnen in Wädenswil für Menschen aller Einkommensstufen erschwinglich bleibt. Da gemeinnützige Bauträger in der Regel ihre Mittel vollständig wieder in die Liegenschaften investieren, werden diese langfristig gut unterhalten und nachhaltig weiterentwickelt.
Wohnungsbau nach dem Prinzip der Kostenmiete ist somit sozial gerecht, ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich nachhaltig. Die Erhaltung einer guten Durchmischung der verschiedenen Bevölkerungsschichten in Wädenswil ist wichtig. Das stärkt den sozialen Zusammenhalt und trägt entscheidend zu einem lebendigen und solidarischen Gemeinwesen bei.
