Initiative Fahne bestellen Spenden

Initiative für eine Wohn-Offensive unterschreiben

Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass nicht bald halb Zürich den Immobilienkonzernen gehört. Mit unserer neuen Initiative fordern wir: Mehr bezahlbare Wohnungen, weniger Immobilienkonzerne!

Jacqueline Badran

«9 von 10 Personen würden lieber in einer gemeinnützigen Wohnung zur Kostenmiete leben, statt einem Immobilienkonzern Monat für Monat die übersetzte Rendite zu finanzieren. Darum: Unterschreib jetzt unsere Initiative!»

Jacqueline Badran
Nationalrätin SP

Jetzt unterschreiben:

Warum braucht es die Initiative?

Die Mieten in der Stadt Zürich haben sich in den letzten 20 Jahren fast verdoppelt. Immobilienkonzerne und dubiose Immobilien-AGs bringen einen immer grösseren Anteil der Wohnungen in der Stadt Zürich in ihren Besitz und bereichern sich schamlos auf Kosten der Bevölkerung. Geht die Entwicklung weiter wie in den letzten 10 Jahren, besitzen Immobilienkonzerne bis 2050 jede zweite Mietwohnungen in der Stadt Zürich. Das müssen wir unbedingt verhindern!

Was fordert die Initiative der SP?

Die Initiative fordert ein Massnahmenpaket, damit in den nächsten Jahren endlich mehr bezahlbare Wohnungen entstehen und die Ausbreitung der Immobilienkonzerne gestoppt werden kann.

Konkret fordert die Initiative:

  1. Der Stadtrat erhält den Auftrag, mehr Liegenschaften zu kaufen, anstatt sie den Immobilienkonzernen zu überlassen. Die Wohnungen können in der Folge zur Kostenmiete vermietet werden, damit die Mietenden – wie heute schon bei Genossenschaften – keine Konzern-Renditen bezahlen müssen und entsprechend von tieferen Mieten profitieren.
  2. Die städtischen Stiftungen PWG (Stiftung zur Erhaltung von preisgünstigen Wohn- und Gewerberäumen), SAW (Stiftung Alterswohnungen) und die Stiftung "Wohnen für kinderreiche Familien" erhalten insgesamt 250 Mio. Franken frisches Eigenkapital. Damit können sie auch mehr bezahlbare Wohnungen realisieren.
  3. Mit Darlehen für die städtischen Stiftungen und Bürgschaften für Genossenschaften können diese gemeinnützigen Wohnbauträger günstiger Geld aufnehmen und noch mehr bezahlbare bezahlbare Wohnungen realisieren.
  4. Die Initiative fordert, dass die Stiftung SAW bis 2040 2'000 neue gemeinnützige Alterswohnungen realisieren muss.
  5. Ein zusätzliches Augenmerk legt die Initiative auf Menschen in besonders prekären Lebenssituationen, die es auf dem Wohnungsmarkt speziell schwer haben. 5 % der neuen Wohnungen sollen deshalb gezielt und unkompliziert an sozial benachteiligte Mitmenschen vermietet werden.
Jetzt unterschreiben

Der Initiativtext

Volksinitiative "Bezahlbare Wohnungen für Zürich"

Art. 18a c. Erhöhung gemeinnütziger Wohnungsbestand

1Die Stadt sorgt dafür, dass sich der gemeinnützige Wohnungsbestand der Stadt und der stadteigenen Stiftungen stetig erhöht.

2Die Erhöhung erfolgt insbesondere über den Erwerb von Liegenschaften.

Art. 91a Bürgschaften und Darlehen

1Der Stadtrat ist abschliessend für die Bewilligung von Bürgschaften an gemeinnützige Wohnbauträgerinnen, insbesondere stadteigene Stiftungen und Genossenschaften, zur Ermöglichung des Kaufs oder Baus von neuen Wohnungen zuständig.

2Er kann zu diesem Zweck stadteigenen Stiftungen in abschliessender Kompetenz rückzahlbare und verzinsliche Darlehen gewähren.

Art. 155 Gemeinnütziger Wohnungsbau

(Der bisherige Artikel wird neu Abs. 1)

2Die Stadt sorgt dafür, dass ein angemessener Anteil der nach Inkrafttreten dieser Bestimmung durch sie neu erstellten oder erworbenen Wohnungen sozial benachteiligten Menschen zur Verfügung gestellt wird, die sich auf dem Wohnungsmarkt selber nicht angemessen versorgen können.

3Sie strebt für diese sozial benachteiligten Menschen einen Anteil von mindestens 5 Prozent der ersten 10 000 selbst erworbenen Wohnungen oder eine entsprechende Anzahl an freiwerdenden Wohnungen aus dem bisherigen Bestand an.

Art. 157a Änderung bisherigen Rechts

1Die nachfolgenden Gemeindebeschlüsse werden wie folgt geändert:

a. Gemeindebeschluss über die Errichtung der Stiftung «Wohnungsfürsorge für betagte Einwohner der Stadt Zürich» vom 1. Oktober 1950

Das Stiftungskapital wird um Fr. 100 000 000.– erhöht. Das zusätzliche Stiftungskapital bezweckt die Erhöhung des Wohnungsbestands bis zum Jahr 2040 um mindestens 2 000 Wohnungen.

b. Gemeindebeschluss über die Errichtung der Stiftung zur Erhaltung von preisgünstigen Wohn- und Gewerberäumen vom 9. Juni 1985

Das Stiftungskapital wird um Fr. 100 000 000.– erhöht.

c. Gemeindebeschluss über die Errichtung der Stiftung «Wohnungsfürsorge für kinderreiche Familien der Stadt Zürich» vom 31. August 1924

Das Stiftungskapital wird um Fr. 50 000 000.– erhöht.

2Der Stadtrat setzt diese Ergänzung der Gemeindeordnung in Kraft.

Jetzt unterschreiben